Aktuelles aus dem Institut

Hier finden Sie alle Neuigkeiten rund um das gemeinwohlorientierte Zukunftsinstitut Gesundheitswirtschaft.

Institut will echten Mehrwert erzeugen/Gremien haben sich konstituiert

Der Wissenschaftliche Beitrat und der Instituts-Rat des gemeinwohlorientierten Zukunftsinstituts Gesundheitswirtschaft haben sich am 10. November in einer gemeinsamen Sitzung konstituiert. Zu dem Treffen waren auch weitere Experten aus der Gesundheitswirtschaft und von außerhalb der Branche gekommen, die das Institut mit ihrem Engagement unterstützen möchten. An der ersten großen Runde nahmen 30 Personen teil.

Bei der konstituierenden Sitzung im International Club in Berlin wurde deutlich, dass das Institut in seinem Forschen und Handeln vom Patient aus denken will. Eine Leitidee ist es deshalb zu fragen: Was brauchen Patienten und Menschen im Jahr 2030? Dabei soll das Institut in seinem Forschungsansatz bewusst ohne die Voraussetzungen des bestehenden Gesundheitsversorgungssystems denken.

Vor der konstituierenden Sitzung der Gremien hatte es bereits mehrere vorbereitende Sitzungen gegeben. Das Institut war 2016 gemeinsam vom Senat der Wirtschaft und vom Club der Gesundheitswirtschaft (cdgw) ins Leben gerufen worden. Beide Institutionen bringen ihre unterschiedliche Expertise und ihre Netzwerke in die Neugründung ein.

Ziel der Arbeit des Instituts ist es, Ergebnisse hervorzubringen, die es so noch nicht gibt und die einen echten Mehrwert erzeugen. Diese sollen in einer späteren Anwendung Nutzen für Patienten, für die Gesellschaft aber auch für die einzelnen Unternehmen bringen, die sich im Institut engagieren, in dem sie früh an Entwicklungen beteiligt sind, die sich auch ökonomisch auszahlen können. Ein Teilnehmer formulierte es so: „Wir wollen bei den Gewinnern sein. Wer über die Zukunft nachdenkt und Lösungen für unser Land erreicht, für den ist das dann eine Belohnung.“

In Berlin hatte sich eine sehr heterogene Gruppe von Experten ganz unterschiedlichen Richtungen versammelt. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie für eine nicht von Interessen geleitete Forschung stehen wollen. In einem  breiten Personenkreis soll diskutiert werden, in welche Richtungen sich die Gesundheitsversorgung entwickeln und wie Gesundheit in Zukunft gestaltet werden kann.

Die Redebeiträge zeigten auch, dass das Denken über die Gesundheitsversorgung  bislang vor allem in bekannten und tradierten Formaten stattfindet. Davon will sich das Institut weitgehend frei machen und praktisch voraussetzungslos denken. Denn bislang – auch das wurde vorgebracht – verhindern viele etablierte Meinungs- und Anspruchsgruppen eine Weiterentwicklung und tragen eher zu einer Blockade bei.

Im gemeinwohlorientierten Zukunftsinstitut gibt es Experten, die für ein freies und im positiven Sinne radikales Denken stehen. Damit sieht sich das Institut mit bestmöglichen Voraussetzungen für seine intellektuelle Arbeit ausgestattet und schon deutlich weiter als die Gesellschaft insgesamt.

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